
Beim Petersberger Senats-Jahrestreffen des „Senats der Wirtschaft“ am 5. Nov. 2010 wurde der Bundesminister a.D. Hans-Dietrich Genscher mit der Ehrensenatorenwürde ausgezeichnet. Ebenso ernannten Präsidium und Vorstand des Senats der Wirtschaft Rosi Gollmann zur Ehrensenatorin „auf Grund ihrer hohen ethischen und sozialen Kompetenz und ihres beispiellosen humanitären Engagements“.
Rosi Gollmann stellte sich den versammelten Senatoren als
„Großunternehmerin“ vor, ist die Zahl der „Mitarbeiter“ in Indien und
Bangladesch - das sind die Betroffenen selbst, die sich in die
Projektarbeit für ihre nachhaltige Entwicklung selbst einbringen, wohl kaum von einer „Firma“ zu überbieten.
Frau Gollmann und die Andheri-Hilfe freuen sich auf künftige gute
Zusammenarbeit zu mit sozial engagierten Vertretern der Wirtschaft zu
Gunsten unserer Armen in Indien und Bangladesch.
„Senat der Wirtschaft“ , deutsche Sektion des Global Economic Network
Ihm gehören Persönlichkeiten der Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft an, die sich ihrer Verantwortung gegenüber Staat und Gesellschaft besonders bewusst sind. Wie bei traditionellen Senaten der Antike wird der alte Gedanken wieder aufgegriffen, das Allgemeinwohl anzustreben, anstatt sich allein partikularen Interessen zu widmen.
Allein im Jahr 2008 wurden etwa 460.000 Not leidende Menschen in ca. 6.000 indischen Dörfern und Slums gefördert, etwa 60.000 in Bangladesch. Darüber hinaus haben wir in Bangladesch mehr als 610.000 Augenkranke und Blinde durch fachärztliche Behandlung oder Operation und 48.994 Schüler durch Sehtests in Schulen Hilfestellung geleistet.
Legt man zugrunde, dass sich die positiven Veränderungen - besonders der Frauen- und Dorfprogramme - in der Regel nicht auf einen Menschen allein beschränken, sondern der ganzen Familie zugute kommen (z.B. Verbesserung der Ernährung, der Gesundheitsversorgung, Einkommenschancen etc.), so können wir davon ausgehen, dass unsere Hilfe im Jahr 2008 schätzungsweise 4,3 Millionen Menschen in Not zugute kam.
Die Andheri-Hilfe Bonn ist eine freie, unabhängige Organisation der Entwicklungszusammenarbeit. Sie ist aus einer Privatinitiative für notleidende Kinder in Andheri bei Bombay entstanden und arbeitet seit 1967 als gemeinnütziger Verein. Zurzeit fördert sie über 150 Projekte und Programme in Indien und Bangladesch. Seit 1974 existiert das Programm „Augenlicht retten in Bangladesch“, das bis heute mehr als einer Million Blinden dauerhaft zu neuem Augenlicht verhalf. Andheri-Hilfe unterzieht sich freiwillig der Prüfung des Deutschen Zentralinstituts für Soziale Fragen DZI-Siegel als Zeichen geprüfter Seriosität und Spendenwürdigkeit (Verwaltungsaufwand bei 8%).
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c/o Öffentlichkeitsarbeit
(Stephanie Breil / Georg Witzel)