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Andheri-Hilfe Bonn

Richard von Weizsäcker (Bundespräsident a. D.)

Immer wieder bin ich von Neuem ganz außenordentlich beeindruckt, wie viel Gutes Ihre Andheri-Hilfe unter Menschen zu bewirken vermag. Es gibt keine laute Propaganda, dafür eine um so intensivere und segenreiche Tätigkeit.

Dr. Franz Alt (Fernsehjournalist und Autor)

In den letzten 22 Jahren habe ich sieben Mal über die Andheri-Hilfe im Fernsehen berichtet. {...} Die Projekte der Andheri-Hilfe haben mich - neben denen der "Notärzte Cap Anamur - am meisten beeindruckt. Es ist beglückend zu erleben, dass mit wenig Geld soviel segensreiche humanitäre Arbeit geleistet werden kann. {...} Ich werde der Andheri-Hilfe und ihrer vorbildlichen Arbeit weiter verbunden bleiben.

Jürgen Nimptsch (Oberbürgermeister Stadt Bonn)

Mit über 150 Projekten und Programmförderungen in den Bereichen Sozialarbeit, Bildung und Gesundheitswesen trägt die Andheri-Hilfe Bonn dazu bei, die Lebensbedingungen für die Ärmsten der Armen zu verbessern… Bis heute ist die Andheri-Hilfe Bonn für mich ein Musterbeispiel für soziales Engagement und gelebte Nächstenliebe. Sie trägt dazu bei, unsere Welt ein Stück menschlicher und lebenswerter zu machen… 

Im Namen der Stadt Bonn danke ich der Andheri-Hilfe Bonn sehr herzlich für ihr Engagement und hoffe, dass die Arbeit der Andheri-Hilfe auch in Zukunft viel Unterstützung erfahren wird. 

Horst Köhler (Bundespräsident a. D.)

.... Natürlich ist mir die jahrzehntelange erfolgreiche Arbeit der Andheri-Hilfe für die sozialen Randgruppen auf dem indischen Subkontinent ein Begriff. Ihr Engagement, sowohl zu einer generellen selbsthilfeorientierten Armutslinderung als auch für den Einzelnen in medizinischer Hinsicht ist eines der besten Beispiele für erfolgreiche Entwicklungshilfe in der Zusammenarbeit von staatlichen und privaten Organisationen. 

Das Bewusstsein in jedem von uns zu wecken, dass wir alle gemeinsam in einer Welt leben und unser Lebensstil in den industrialisierten Ländern nicht zu Lasten der Menschen in der "Dritten Welt" gehen darf, ist die Grundvoraussetzung für ein friedliches Zusammenleben. Diese Verantwortung haben die Mitglieder der Andheri-Hilfe selbstlos übernommen und sind somit nicht zuletzt auch ein Beispiel für eine erfolgreiche Initiative der Zivilgesellschaft, in der das Engagement jedes Einzelnen einen richtungsgebenden Einfluss gewinnen kann.... 

Ich wünsche Ihnen für Ihre Arbeit weiterhin viel Erfolg und Kraft. 

Mosud Mannan (Botschafter Bangladesch)

Seit vielen Jahrzehnten hat Andheri-Hilfe den Not leidenden Menschen in Südasien, einschließlich Bangladesch, Unterstützung von unschätzbarem Wert gegeben. Dies ist wirklich lobenswert. Die Initiative, den ärmsten Bevölkerungsgruppen gleichzeitig Verständnis und Hilfestellung entgegenzubringen, ist wirklich ein aktiver Beitrag dazu, der leidenden Menschheit eine Chance für ein besseres Leben zu geben.

Ich glaube fest daran, dass Ihre Anstrengungen in Ländern wie Bangladesch in der Zukunft weitergehen werden und zwar mit noch stärkerer geistiger Kraft, mit noch breiter gefächerten Aktivitäten und mit der wachsenden Unterstützung von Bessergestellten und von Organisationen, die sich für die Menschen einsetzen.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei, Menschen zu motivieren, soziale Dienste in Entwicklungsländern zu leisten.  

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Angela Merkel (Bundeskanzlerin)

Seit nunmehr 40 Jahren engagiert sich die Andheri-Hilfe zugunsten der ausgegrenzten, sozial schwachen und kranken Menschen und ermöglicht ihnen damit die Chance auf ein Leben in Würde. Sie leistet damit auch einen wichtigen Beitrag für das gemeinsame Anliegen von Bundesregierung und zivilgesellschaftlichen Kräften, nämlich die weltweite Armut zu bekämpfen und die Millenniums-Entwicklungsziele zu erreichen.

Ich ermutige die Andheri-Hilfe ausdrücklich, auch künftig engagiert wie bisher in der Öffentlichkeit für Solidarität mit den Menschen in den Entwicklungsländern zu werben und den Menschen dort wertvolle Unterstützung zu geben.

Dieter Kürten (Fernseh-Journalist)

Auch ich bin seinerzeit dem Charme der temperamentvollen, hoch engagierten Andheri-Botschafterin Rosi Gollmann erlegen - und das gern! Wer mehr als vierzig Jahre seine ganze Kraft für die sozial schwachen, kranken und hilflosen Menschen in Indien einsetzt, ist es wert, unsere Solidarität zu erfahren.

Rosi Gollmann hat mit ihrer Andheri-Hilfe das verwirklicht, was der Schriftsteller Erich Fromm empfahl: Nicht fragen, „Was erwartet das Leben von mir, oder ich vom Leben?“, sondern: Welche Aufgabe wartet im Leben auf mich?“

Eine große Lebensaufgabe erkannt und auf bewundernswerte Weise in Angriff genommen, mit erstaunlichem Erfolg. Respekt!

Dr. Heinrich Dieckmann (Botschafter a. D. und Beiratsmitglied)

Zweimal Indien, einmal Mitte der sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts als junger Diplomat, und dann noch einmal als Botschafter in den neunziger Jahren. Dazwischen gut dreißig Jahre, in denen das Land sich stark verändert hat. Aber immer noch ist Indien das Land extremer Kontraste. Gewiss, der wirtschaftliche Fortschritt ist eindrucksvoll, ein Mittelstand wächst heran, und Indien ist dabei, zu einem bedeutenden Faktor der Weltwirtschaft zu werden. Aber nicht alle profitieren bislang davon. Suchen die Wachstumsraten ihresgleichen, so leider unverändert auch die Zahl der Armen und Ärmsten. Sie dabei zu unterstützen, an Fortschritt und zunehmenden Wohlstand teilhaben zu können, zählt die Andheri-Hilfe zu ihren Aufgaben. Es ist mir eine Freude und ein Anliegen, dazu im Beirat einen Beitrag leisten zu dürfen.

Katharina Saalfrank (Dipl.-Pädagogin, Musiktherapeutin, Familienberaterin im RTL-Format "Die Super-Nanny")

Die Andheri-Hilfe ist eine wichtige Organisation der Entwicklungszusammenarbeit. Ich hatte die Freude, Rosi Gollmann und ihre Tochter kennenlernen zu dürfen. Das persönliche Engagement und die Energie beeindrucken mich sehr! Ich wünsche allen weiterhin viel Kraft und Mut für die so wichtige Arbeit und freue mich auf ein Wiedersehen!
(Foto: Nadja Klier)

Herzlich Katia Saalfrank

Johannes B. Kerner (Fernsehjournalist)

Mut, Wille, Kraft und Disziplin - diese Eigenschaften zeichnen Rosi Gollmann aus. 1967 rief sie die Andheri-Hilfe ins Leben, um hilfsbedürftige Menschen in Indien zu unterstützen. Über 40 Jahre hat Rosi Gollmann Bewegendes auf die Beine gestellt und sich ihrer Organisation mit Leib und Seele verschrieben. 
Neben dem Kampf gegen Kinderarbeit hat der gemeinnützige Verein mehr als einer Million Menschen durch eine Operation das Augenlicht zurückgegeben und ihnen damit ein Leben mit Zukunft ermöglicht. Als die Tsunami-Welle Indien erreichte, reiste die ehemalige Religionslehrerin zusammen mit dem Journalisten Dr. Franz Alt nach Tamil Nadu, um Trost zu spenden und den Menschen vor Ort zu helfen. 2002 erhielt Rosi Gollmann den Ehrenpreis "Das goldene Herz" für ihr Lebenswerk. Zwei Mal war sie bereits zu Gast in meiner Sendung, um von ihren Projekten zu berichten. Ich möchte mich an dieser Stelle für das außerordentliche Engagement von Frau Gollmann bedanken und freue mich schon jetzt, wenn ich sie in meiner Sendung zu gegebenen Anlass wieder begrüßen kann. 

Dr. Andrés Söllhuber (Rechtsanwalt und Wirtschaftswissenschaftler, Standard & Poor's)

Vor ca. 15 Jahren hatten meine Frau und ich Anlass zu der Feststellung, dass es uns eigentlich nicht schlecht geht und wir uns deswegen auch für etwas engagieren könnten, was anderen zugute käme. Wir überlegten, was uns schwer treffen würde, wenn es uns widerfährt. Letztendlich kamen wir zu dem Ergebnis, dass es Blindheit wäre, was sich im Alter nachhaltig in den Vordergrund stellen kann und insbesondere für junge Menschen von vitaler und existentieller Bedeutung ist. 

Wir sprachen auch mit Freunden über unsere Absicht, die uns dann auf die Andheri-Hilfe Bonn und auf deren pragmatischen Ansatz und Leistung aufmerksam machten. Schon waren wir dabei! 

Zuerst spendeten wir immer 1/10 von etwaigen unerwarteten finanziellen Zuflüssen, wie z.B. Steuerrückzahlung etc. Dann erweiterten wir die Einnahmen aus dem einmal jährlich in unserer Stadt stattfindenden Flohmarkt. Seit fast 10 Jahren hat sich unsere Initiative um ein jährliches Charity-Sommerfest mit Tombola zusätzlich erweitert, für die wir Sponsoren gewinnen. Hinzu kam die Neujahrs-Kartoffelsuppe, bei der unser Freundes- und Bekanntenkreis zur Bereitstellung von "hausinternen Ladenhüter" für den Flohmarkt erinnert wird. Es funktioniert wunderbar! 

2009 haben wir zum ersten Mal ein Charity-Konzert veranstaltet, bei dem hochtalentierte Kinder für die erblindeten Kinder in Bangladesch musizierten. So wie es aussieht, entwickelt sich diese Veranstaltung auch zu einer weiteren Säule unserer Aktivitäten. Wir konzentrieren unser Engagement primär auf Augenoperationen für Kinder, die vom "Grauen Star" belastet sind. Kinder stehen bei uns deshalb im Vordergrund, weil wir dadurch Bildung künftiger Leistungsträger in Bangladesch erst möglich machen und fördern. 

Ich freue mich über meine Aufgabe als Mitglied des Beirats der Andheri-Hilfe Bonn e.V. und deren Initiativen und stehe der Organisation mit Rat und Tat gern zur Verfügung.