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Andheri-Hilfe Bonn

Ulrich Kasparick

(Parlamentarischer Staatssekretärs a.D. beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie Beiratsmitglied)

Rosi Gollmann und ihre Mitarbeiter zeigen es klar und bescheiden, sie zeigen es einladend und freundlich, wofür sie arbeiten: Sie geben ihre Möglichkeiten, ihre Lebenskraft, ihre Kontakte und Fähigkeiten "für mehr Menschlichkeit". Ganz einfach, ganz konkret. Sie reden nicht viel darüber. Sie tun es einfach. Nunmehr seit fast 40 Jahren.

Wenn man einmal in der Mackestraße war und gesehen hat, wie der "Hilfskonzern Andheri-Hilfe" arbeitet: mit Ehrenamtlichen vor allem, die spenden, was sie geben können, Zeit vor allem -, dann muss man ihn einfach unterstützen.

Ein großes Lebenswerk ist entstanden. Ein Lebenswerk von Menschen, die nicht viele Worte machen, sondern tun, was getan werden kann und was getan werden muss: unseren Reichtum teilen mit denen die unserer Hilfe bedürfen.

Das hat mich sofort überzeugt und ich wünsche der Andheri-Hilfe, dass es auch andere Menschen überzeugt.

Deshalb versuche ich seither mit meinen Möglichkeiten mitzuhelfen, dass erreicht werden kann, wofür sich die Andheri-Hilfe seit vielen Jahren einsetzt: "mehr Menschlichkeit" auf dieser oft so ungerechten und geschundenen Erde.

Dr. Franz Josef Micha

(Referatsleiter a.D. des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie Beiratsmitglied)

Seitdem ich als ehemaliger Mitarbeiter des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung die Andheri-Hilfe kenne, sehe ich sie an der Seite von Ausgebeuteten und Entrechteten, darunter zuvörderst Dalits ("Unberührbare") und Adivasi (Ureinwohner). Gemeinsam mit ihnen, mit engagierten einheimischen MitarbeiterInnen sowie mit mutigen Frauen und Männern ihrer indischen Partnerorganisationen packt Andheri-Hilfe wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich "heiße Eisen" an. So unterstützt, schließen sich Arme und Entrechtete zusammen, enttabuisieren menschenunwürdige überkommene Bräuche, mobilisieren Presse und Regierungsstellen, gewinnen Verhandlungsmacht und kämpfen mit wachsendem Erfolg für ihre Rechte. Dank dieser Entwicklung erwarten wir, dass Indien als ein "Ankerland", das nicht nur rasanten wirtschaftlichen Aufschwung nimmt, sondern in dem auch Demokratie und Menschenrechte immer entschlossener verwirklicht werden, seine ihm zuwachsende Rolle in der Region und in der Welt verantwortungsbewusst wahrnehmen wird.

Dr. Wiegand Pabsch

(Botschafter a. D. und Beiratsmitglied)

Mein erster Kontakt zur Andheri-Hilfe geht zurück auf das Jahr 1970, als ich bei der Rückkehr mit meiner Familie aus Kalkutta, wo ich Konsul gewesen war, eine junge Inderin als Kinder­mädchen mitbrachte, die unter Gleichaltrigen Anschluß suchte und unter indischen Helferinnen der Andheri-Hilfe bald auch fand.

Seitdem verfolge ich die Arbeit der Andheri-Hilfe mit Bewunderung. Sie hat unter Leitung von Frau Gollmann eine Ausrichtung erfahren, die nach meiner Kenntnis der Verhältnisse in Indien und anderen Entwicklungsländern besonders geeignet ist, nicht nur aktuelle Not zu lindern, sondern Armut durch zukunftsorientierte Projekte an den Wurzeln zu bekämpfen. Das humanitäre, von christlicher Caritas inspirierte Engagement der Mitarbeiter von Andheri, die mit geringem Verwaltungsaufwand eine höchst effektive und nachhaltige Arbeit leisten, war für mich Anlaß, mich für den Beirat zur Verfügung zu stellen und in meinem Einflußbereich, wie dem Internationalen Club La Redoute Bonn, für die Unterstützung der Arbeit der Andheri-Hilfe zu werben. In meinem persönlichen Spendenetat genießt die Andheri-Hilfe einen vorderen Platz.

Ruth Hieronymi

(Vorsitzende des WDR-Rundfunkrats und frühere Europaabgeordnete, Beiratsmitglied)

Als Bonnerin ist mir die Andheri-Hilfe seit Jahrzehnten eine vertraute Institution, ein Symbol der Hilfe, die einzelne Menschen für Hunderttausende bewegen können, wenn sie von ihrer Aufgabe überzeugt sind.

In einer zusammenwachsenden Welt nehmen diese Aufgaben nicht ab, aber die Chancen, sie zu lösen, steigen. An diesem Prozess einer "positiven Globalisierung" im Sinne der Andheri-Hilfe arbeite ich gerne mit.

Roland Herrmann

(vormals Generalkonsul Chennai/Indien)

"Vor vielen Jahren habe ich an dem Ort, wo alles begann, nämlich Andheri bei Mumbai, erstmals vom segensreichen Wirken der Andheri-Hilfe gehört.
Bei einem Besuch in einem übervölkerten Wohnviertel Chennais habe ich vor kurzem für mich ganz neue Tätigkeitsfelder der Andheri-Hilfe entdeckt: die Arbeit mit gesellschaftlich und finanziell unterdrückten Frauen. Es war einfach eine Freude zu sehen, wie diese Frauen aufleben, wie sie Kraft und Selbstvertrauen gewinnen, wenn ihnen Wege zur Selbständigkeit und zum gemeinsamen solidarischen Handeln aufgezeigt werden.

Ich möchte die Andheri-Hilfe ermutigen, diesen Weg weiterzugehen. Viele, allzu viele Unterprivilegierte, nicht nur in Indien, brauchen Ihren Rat und Ihre Unterstützung."

Prof. Dr. Max G. Huber

(Vizepräsident des DAAD und Beauftragter der Bundesregierung für das Internationale Hochschulmarketing sowie Beiratsmitglied)

Seit mehr als 20 Jahren bin ich überzeugt von der eindrucksvollen Arbeit der Andheri-Hilfe. Meine Begeisterung entspringt nicht nur der klaren Einsicht in die Notwendigkeit, den Ärmsten unter den Bedürftigen zu helfen, sondern auch der Überzeugung, dass die Arbeit der Andheri-Hilfe auf eine sehr intelligente Art den Notleidenden direkt zugute kommt - mit einem Minimum an organisatorischem Überbau und einem Maximum an ehrlichem Engagement. Trotz der unbestreitbaren und eindrucksvollen Leistungen der Andheri-Hilfe wächst die Notwendigkeit derartiger Unterstützung. Darum bin ich gerne bereit, mit meinen Möglichkeiten - auch gerade im Beirat - die Andheri-Hilfe auch weiter zu fördern.

Portal "Spenden-Ratgeber"

Andheri-Hilfe Bonn wurde in dem Portal "Spenden-Ratgeber" eine Empfehlung ausgesprochen.