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Andheri-Hilfe Bonn

Orissa: Nahrungssicherheit in Adivasi-Dörfern durch Stallhaltung

Unfruchtbarkeit der landwirtschaftlichen Nutzfläche ist ein großes Problem in Orissa. Der Boden ist durch den Einsatz von Agrochemikalien völlig ausgelaugt. Missernten und Hunger sind die Folge. Nun hat man wissenschaftlich festgestellt, dass man aus Urin von Kühen hervorragenden natürlichen Dünger herstellen kann.

 Kühe gibt es genug in den Dörfern, doch werden sie bislang nicht in Ställen gehalten, so dass man ihren Urin nicht auffangen und nutzen kann. Wir möchten nun zusammen mit unserem Partner THREAD aus Orissa und den bestehenden Frauengruppen die Stallhaltung von Kühen in 5 Dörfern Orissas einführen. Der Urin der Kühe soll aufgefangen und zu Dünger weiterverarbeitet werden, den die Bauern dann nutzen können. Außerdem sollen in jedem Dorf auf 4 ha Versuchsfläche Methoden der biologischen Landwirtschaft erprobt werden. So erlangen die Menschen Unabhängigkeit von teuren Agro-Chemikalien, die nicht nur für Tier und Mensch gefährlich sind, sondern auch den Boden unfruchtbar gemacht haben. Langfristig kann so umweltschonend die Ernährung sicher gestellt werden. Wir fördern das Projekt mit 35.250 Euro für zwei Jahre. Bitte helfen Sie mit, den Betrag aufzubringen!

Ihre Ansprechpartnerin

Dr. Anke Hünninghaus

Projektreferentin Nordindien, Südindien 

Tel: 0228/ 926 525 34
 anke.huenninghaus@
andheri-hilfe.org