ANDHERI HILFE

Augengesundheit bei Kindern im Flüchtlingslager Cox`s Bazar (Bangladesch)

Liebe Freundinnen und Freunde der ANDHERI HILFE,

ich versuche, mir das vorzustellen: Da sind Srimoti und Younus Eltern eines Zwillingspärchens geworden. Ihr Leben im Grenzgebiet von Myanmar und Bangladesch ist sehr entbehrungsreich, doch sie sind zuversichtlich: „Wir schaffen das!“

Aber als die beiden Mädchen, Rajia* und Muni*, etwa drei Monate alt sind, da stellen die Eltern fest, dass die Kinder das Sonnenlicht nicht richtig sehen konnten. Die Zweifel werden zur Gewissheit: Rajia und Muni können fast nichts sehen! Was sollen sie tun? In ihrer Region gibt es keinerlei Möglichkeit einer augenärztlichen Versorgung. Sie gehören nun mal zu den Rohingya, die man in Myanmar nicht haben will. Für die investiert niemand etwas. Die Mädchen müssen sich in ihrer Welt irgendwie zurechtfinden. Es zerreißt den Eltern fast das Herz.

Und dann kommt der August 2017. Schon länger hat es Unruhen gegeben. Jetzt kommen die Horden
immer näher, töten, vergewaltigen, fackeln ganze Dörfer ab. Younis und Srimoti packen ihre zwei Mädchen und fliehen mit ihnen über die Grenze nach Bangladesch. In dem größten Flüchtlingslager der Welt finden sie ein Stück Sicherheit: zusammen mit fast einer Million Rohingya, die niemand haben will. Hier, wo es so sehr ums tägliche Überleben geht, da ist an augenmedizinische Hilfe nicht zu denken.

Doch genau das ist uns in der ANDHERI HILFE ein Herzensanliegen, seit Beginn unserer Arbeit in Bangladesch vor fast 50 Jahren. Deshalb waren wir so froh, als wir in ORBIS die geeignete Partnerorganisation fanden, um augenmedizinische Versorgung für Kinder auch in diesem Flüchtlingscamp zu ermöglichen.

Muni und Rajia gehören zu den 44.000 Kindern, die mit unserer Hilfe allein im ersten Jahr untersucht, behandelt und wenn notwendig operiert werden konnten.

Wenn Younus heute seinen Mädchen beim Malen zuschaut oder beim Spielen mit anderen Kindern, dann kann er seine Freude kaum fassen. Seine Mädchen können sehen!

Ist es nicht ein großes Geschenk, dass wir in einer solchen Umgebung derartige „Wunder“ möglich machen können? Wir wollen noch vielen Kindern wie Muni und Rajia eine Chance geben, sehend durchs Leben zu gehen!

Dafür brauchen wir Ihre Hilfe! Von Herzen DANK für Ihre Zuwendung.

Mit den besten Wünschen

Ihre

Elvira Greiner

1. Vorsitzende

PS: Mit 140 Euro ermöglichen Sie ein Schul-Sehtestprogramm für 800 Kinder.

 

Zu unserem Projekt "Augenlicht retten in Bangladesch".

Ich möchte einmalig spenden für die Augengesundheit von Kindern in Bangladesch (Kennwort: Kinder-Augenlicht).