ANDHERI HILFE

Bangladesch leidet schon jetzt unter dem Klimawandel - Mit Solar, Biogas und Landwirtschaft aus der Armut

Immer wieder Überschwemmungen und Dürre:

Die Menschen am großen Jamuna-Fluss kämpfen mit den Folgen des Klimawandels: den Fluten, der Dürre; kämpfen ums Überleben. Erst im letzten Herbst gab es die letzte große Überschwemmung, eine der schwersten seit Jahrzehnten.

Bangladesch ist durch seine geographische Lage im Mündungsdelta der Flüsse Jamuna, Ganges und Meghna besonders vom Klimawandel betroffen. Immer häufiger und schwerer wird das Land von Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Wirbelstürmen und Dürren heimgesucht. Es wird erwartet, dass sich diese in Zukunft noch mehren werden. Schleichende Prozesse wie der
Anstieg des Meeresspiegels, der Verlust fruchtbarer Flächen durch Erosion und die Versalzung der Böden setzen sich fort.

Diese Familie aus Bangladesch hat gerade die Solaranlage erhalten. Jetzt wird das Solarpanel installiert!

Projektpartner

SKS Foundation

Bangladesch

67 €

Mit Ihrer Spende in Höhe von 67* € können wir eine Biogasanlage errichten, durch die die Gesundheit der Familien und die Umwelt geschützt wird.

42 €

42* Euro kostet die Installation einer Solaranlage. Die Familien profitieren von
dieser klimafreundlichen Lichtquelle, indem sie nun auch noch abends aktiv sein können.

Menschen flüchten

Bereits heute flüchten die Menschen aus Bangladesch vor den Folgen des Klimawandels. Wir wollen sie dabei unterstützen, sich in ihrer Heimat Perspektiven aufzubauen. In unseren Projekten erschließen wie mithilfe Ihrer Spenden erneuerbare Energien wie Solarenergie und Biogas und geben den Menschen Zugang zu Wissen und Förderprogrammen, welche ihnen ein Überleben in ihrer Heimat ermöglichen. Die Folgen des Klimawandels sind überall spürbar. Vor allem die Ärmsten kämpfen um ihr Überleben.

Unser Projekt: Hoffnung für 5.000 Familien

Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation SKS Foundation setzen wir uns dafür ein, dass 5.000 Familien in 80 Dörfern im Nordwesten Bangladeschs eine Überlebenschance in ihrer Heimat finden. Sie alle leben unterhalb der Armutsgrenze, ohne jegliche soziale Sicherheit, immer häufiger bedroht von Naturkatastrophen. Die meisten von ihnen sind auf die Beschäftigung in der Landwirtschaft angewiesen. Doch Arbeit gibt es nur in der Pflanz- und Erntezeit.

Neue Einnahmequellen und erneuerbare Energien

Deshalb ist es so wichtig, zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen: Anbau von Gemüse oder Zucht von Hühnern, Ziegen oder Rindern. Außerdem geht es um die Nutzung erneuerbarer Energien: kleine Solaranlagen sorgen für helles Licht: die Kinder können ihre Hausaufgaben machen, die Erwachsenen länger arbeiten. Biogasanlagen bringen saubere Energie zum Kochen: ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Gesundheit und Umwelt.

Solaranlagen und Biogas:

Für ca. 700 Haushalte werden 700 Solaranlagen (30 Watt) mit 4 LED Lampen bereitgestellt. Die Installation der Anlagen erfolgt durch Fachleute, die es in ausreichender Zahl in der Region gibt, da in einem früheren Projekt des Projektträgers bereits Solaranlagen installiert wurden.

Bei der Installation wird ein Solarmodul auf dem Hausdach und dort möglichst in einem idealen Winkel zur Sonne (90°) ausgerichtet. Über anzubringende Verbindungskabel fließt der Strom in den Laderegler und von dort weiter in die Batterie. Wenn eine Lampe angeschlossen wird, fließt der Strom wieder von der Batterie über den Solarregler in die LED-Lampe und sie leuchtet. Für die begünstigten Haushalte findet vor Ort eine eintägige Schulung (700 Personen in 28-35 Kursen) unter der Leitung erfahrener Trainer statt. Dabei erwerben die Betroffenen das für den ordnungsgemäßen Betrieb der Anlagen erforderliche Wissen.

Durch den Gebrauch der Solaranlagen kann das teure Petroleum eingespart werden. Dies hat zur Folge, dass mehr Geld für Lebensmittel zur Verfügung steht und keine schädlichen Rauchgase mehr entstehen, die zu starken Atemwegserkrankungen geführt haben.

200 Familien werden beim Bau einer kleinen Biogasanlage unterstützt. Diese werden mit Kuhdung gespeist. Das entstehende Gas reicht zum Kochen und die Jauche ist ein wertvoller Dünger. So werden gleichzeitig Gesundheit, Umwelt und Geldbeutel geschont. Auch hier wird durch die saubere Verbrennung des Gases starke Rauchentwicklung durch das Kochen mit Holz vermieden.

So kommt Ihre Spende an:

Shanaz lebt mit ihrer Tochter, ihrem Mann und ihren Schwiegereltern in einem Wellblechhaus. Das tägliche Überleben der Familie zu sichern ist eine Herausforderung. Ganz besonders dann, wenn wieder einmal Dürre oder Flut die Felder zerstören. Nicht allein von der Arbeit im Tagelohn abhängig zu sein, eine weitere Einkommensquelle zu haben: ein paar Ziegen oder eine Kuh. Das entscheidet darüber, ob die Familie Hunger leiden muss oder nicht. Shanaz hat ihre Chance genutzt: Mit einer Starthilfe von nur 100 Euro begann sie ihr Einkommensprojekt: Sie kaufte zwei Ziegen - nun sind es schon elf. Mit dem Gewinn kaufte sie ihre erste Kuh. Ihren Kleinkredit hat Shanaz bereits zurückbezahlt, so dass andere Frauen eine ähnliche Förderung erhalten können!

 

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Ihr Ansprechpartner

Dr. Martin Peter Houscht
Referat Bangladesch

Kontakt

E-Mail

Telefon: 0228 / 926 525 35

* Für die Finanzierung dieser Beispiele benötigen wir einen Spendenanteil in der genannten Höhe. Der Rest der Finanzierung wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bzw. durch Eigenanteile der Menschen vor Ort übernommen.