ANDHERI HILFE

„FANI“ richtete große Verwüstungen an

Der Wirbelsturm „Fani“ hat an der Ostküste Indiens schwere Schäden verursacht. Unsere Kollegen Rajkumar Toppo und Rosan Minz arbeiten und leben in Bhubaneshwar, der am am schlimmsten betroffenen Großstadt. Auch heute noch, vier Tage nach dem Sturm, sind sie - wie Millionen Menschen - ohne Strom und Wasserversorgung. „ Fani“ war am Freitagfrüh bei der Küstenstadt Puri auf Land getroffen. Bäume wurden entwurzelt, Stromleitungen geknickt und vor allem die Hütten der einfachen Menschen zerstört. Zu unserem Partner „Development Initiative“ haben wir heute wieder ersten Kontakt. Ihr Trainingszentrum ist komplett zerstört. Wie es in den Dörfern ausschaut, können sie noch nicht sagen, weil sie diese aufgrund der Verwüstungen noch nicht erreichen konnten.

Vor 20 Jahren hat der große Zyklon 10.000 Menschen das Leben gekostet. Dieses Mal sind es einige Dutzend, die meisten von umstürzenden Bäumen oder Trümmern erschlagen. Die Regierung hat sichtbar gelernt und hat großartig agiert mit der rechtzeitigen Evakuierung von mehr als 100.000 Menschen, die auch jetzt größtenteils noch in Notunterkünften versorgt werden. Auch für den schnellen Wiederaufbau hat sie - mitten in den Parlamentswahlen - großzügige Unterstützung zugesagt.

Wie weit die Menschen in unseren Projektdörfern betroffen sind, wie sie ihre Lebensgrundlage wieder aufbauen können und wie weit wir als ANDHERI HILFE-Community gefordert sein werden, das wird sich erst in den nächsten Tagen zeigen.

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Mai 2019: Der Zyklon (Wirbelsturm) Fani traf auf die Ostküste Indiens und hat große Schäden verursacht