Seit 1998 unterstützt die ANDHERI HILFE mit Spenden das Projekt „Centre for Women’s Development and Research“ (CWDR) in den Slums von Chennai. In 50 Slums, in denen mehr als 1,2 Millionen Menschen leben, setzt sich CWDR für die Rechte von Frauen und Mädchen ein. Die Organisation arbeitet besonders mit Frauen, hat aber seit den Gruppenvergewaltigungen von 2012 auch Programme für männliche Jugendliche etabliert.

Frauen in Indien sind oft benachteiligt, besonders in den Armenvierteln großer Städte. Hart trifft es vor allem die Haushaltshilfen, die in den Slums zu den am stärksten benachteiligten Gruppen gehören. 2005 gründete CWDR mit Unterstützung von ANDHERI HILFE die Gewerkschaft „Manushi“, die sich für bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne der Haushaltshilfen einsetzt. Heute steht Manushi auf eigenen Füßen und benötigt keine Unterstützung mehr.

Alleinstehende Frauen in Indien, häufig als Haushaltshilfen oder Straßenhändlerinnen tätig, stehen vor besonderen Herausforderungen. CWDR gründete 2005 die Vereinigung „Maithri“, die heute rund 2.000 Frauen umfasst. Maithri setzt sich für bessere Lebensbedingungen, Rechte und gegen Gewalt ein. Die Mitglieder sind aktiver in der Öffentlichkeit, sprechen ihre Rechte ein und kämpfen gegen sexuelle Belästigung.

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130 Euro für eine Berufsfortbildung

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Mit Ihrer Spende in Höhe von 130 Euro können wir eine Berufsfortbildung für 10 Hausangestellte finanzieren. 

Hier können Sie schnell und sicher einmalig oder dauerhaft spenden.
 

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Regelmäßig spenden

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Regelmäßige Spenden schaffen langfristige Perspektiven durch "Hilfe zur Selbsthilfe"

Hier können Sie schnell und sicher Ihre dauerhafte Spende anlegen.

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63 Euro für Betreuung der Mädchen und Frauen

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63 € ermöglicht psychosoziale Betreuung für ein Monat für alle Mädchen und Frauen im Projektgebiet.

Hier können Sie schnell und sicher einmalig oder dauerhaft spenden.

Für heranwachsende Mädchen wurde die Vereinigung Snehidi gegründet. Die rund 2000 Mädchen treffen sich regelmäßig in eigenständigen Gruppen in den Slums. Snehidhi Gruppen haben sich für saubere Straßen in ihren Slums eingesetzt. Viele Mädchen sind in ihren Slums aktiv und unterstützen als Freiwillige die Arbeit von CWDR. Ihre Rolle in der Familie, Schule und Gemeinde ist aktiver geworden. Sie wehren sich zu Hause, in der Schule und Öffentlichkeit aktiv gegen Diskriminierung, häusliche Gewalt und sexuelle Belästigungen. Mit Straßentheater engagieren sich die Mädchen in einer jährlichen Kampagne gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Fast alle Mädchen schließen ihre Schulausbildung ab und haben klare berufliche Vorstellungen. Durch ein weiteres Projekt der ANDHERI HILFE „Girls to Graduation“ erhalten besonders bedürftige und interessierte junge Frauen die Möglichkeit für eine weiterführende Ausbildung gefördert zu werden. Sie engagieren sich ihrerseits für andere Mädchen z.B. als Leiterinnen von Snehidhi Gruppen.

Für Poorvika* ist Sport ein Rettungsanker

 

Elvira Greiner (Vorstandsvorsitzende der ANDHERI HILFE berichtet im Februar 2026 aus Chennai: 

"Poorvika's* Schicksal hat mich sehr berührt: Ihre Mutter hat die Familie verlassen - da kommen große emotionale Probleme mit Stigmatisierung zusammen. Außerdem muss sie sich jetzt um den Haushalt und den jüngeren Bruder kümmern, während ihr Vater arbeitet. 

Die Schule will sie trotzdem unbedingt fertig machen. SNEHIDI ist ihre Motivationsquelle und Sport - der über Snehidi möglich ist - ihr "Rettungsanker". Sie hat sogar schon Preise auf Distriktebene gewonnen."

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Auch für die Jungs

Sensibilisierung der Jungen: Um eine nachhaltige Veränderung zu erreichen, ist es wichtig, auch Jungen frühzeitig für die Themen Gewaltprävention und Geschlechtergerechtigkeit zu sensibilisieren. 

Die Organisation „Nanban“ fördert Jungen durch sportliche Aktivitäten und Gruppen, die positive Männlichkeit betonen.

Ziel: Selbstständigkeit der Organisationen

Ein zentraler Bestandteil der Arbeit ist die Förderung der Unabhängigkeit der Selbsthilfegruppen „Maithri“, „Snehidhi“ und „Nanban“. Ziel ist es, diese Gruppen ohne externe Förderung selbstständig agieren zu lassen. Dafür werden die Leiterinnen in den Slums gezielt geschult und unterstützt, ihre finanziellen Ressourcen besser zu verwalten. Frauen werden in Kleingewerben unterstützt, etwa durch den Anbau von Gemüsegärten oder die Pflege von Gärten..

Mentale Gesundheit und psychosoziale Unterstützung

Psychische Gesundheit ist ein weiteres zentrales Thema. Seit der Pandemie ist die Zahl der psychischen Erkrankungen gestiegen. Die Mädchen erhalten Zusatzunterricht, Trainings zur Persönlichkeitsentwicklung sowie psychologische Betreuung. Es finden regelmäßig Veranstaltungen zum Thema mentale Gesundheit statt. Eine professionelle Beraterin bietet psychosoziale Unterstützung und Rechtsberatung.
 

Lobbyarbeit für die Rechte der Frauen und Mädchen

Ein wichtiger Aspekt der Arbeit ist die Lobbyarbeit für die Rechte von alleinstehenden Frauen, insbesondere für die Arbeitsbedingungen von Straßenhändlerinnen. Gemeinsam mit anderen Organisationen setzt sich CWDR für den Schutz und die Rechte dieser Frauen auf politischer Ebene ein.

648 € ermöglichen die Fortbildung von 50 Maithri-Leiterinnen in einem zweitägigen Training.
 

Spenden für benachteiligte Mädchen und Frauen in Chennai

Das Projektgebiet ist groß und der Bedarf an Unterstützung weiterhin hoch. 

Mit Ihrer Spende können Sie die Rechte und die Selbstständigkeit der benachteiligten Mädchen und Frauen in den Slums von Chennai stärken.

63 € ermöglicht psychosoziale Betreuung für ein Monat für alle Mädchen und Frauen im Projektgebiet.
 

Ihre Ansprechpartnerin

Barbara von Hillebrandt-Jung

Projektreferentin

Kontakt


Telefon: 0228 / 926 525 32