Liebe Freundinnen und Freunde der ANDHERI HILFE,

 

Stadt – Land – Fluss: Haben auch Sie so schöne Erinnerungen an dieses Spiel aus Kindertagen? Was hat es mit unserem gemeinsamen Engagement zu tun? 

Stadt  – Indien

In Indien leben rund 520 Millionen Menschen in Städten. Das schnelle Wachstum schafft Chancen, überfordert jedoch häufig die Infrastruktur. Rund die Hälfte der Menschen lebt in Slums mit entsprechend mangelhafter Versorgung, oft ohne sicheren Zugang zu Wasser, Sanitäranlagen oder Strom. Enge Wohnverhältnisse, unsichere Arbeit und Angst vor Vertreibung prägen den Alltag vieler Familien.

Wir geben Menschen, die in den Slums oder am Straßenrand leben müssen, eine Chance, sich eine andere Zukunft aufzubauen:

Vom „Müllmädchen“ Kalyani in Hyderabad erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe unseres Magazins punkt.um, wie aus heftigster Diskriminierung Stärke wachsen kann, wenn die Kinder nur gefördert werden (zum Bericht). 

Die „Pavement Dwellers“, die ihr ganzes Leben auf der Straße in Chennai verbringen mussten, haben mit unserer Förderung eine starke Organisation aufgebaut und erfolgreich für menschenwürdige Wohnungen gekämpft (zum Bericht).
  

Land – Nepal

Auf dem Land haben die Menschen mit ganz anderen Herausforderungen zu kämpfen:

Etwa 80 % der Menschen in Nepal leben in ländlichen Regionen. Besonders Kinder sind von Armut und fehlender Infrastruktur betroffen. Fast 30 % der Kinder unter fünf Jahren gelten als chronisch mangelernährt. Menschen in abgelegenen Dörfern haben kaum oder keinen Zugang zu Gesundheitsdiensten und Schulen – Faktoren, die Entwicklungschancen von Kindern stark beeinflussen.

Am Beispiel von Nepal schildert unsere neue Koordinatorin Kavita Sah, welche Auswirkungen dies für die Kinder und ihre Familien hat (zum Bericht).
  

Fluss – Bangladesch

Bangladesch belegt im WeltRisikoBericht 2024 Platz 9 von 193 Ländern im Ranking der Länder mit dem höchsten Risiko natürlicher Katastrophen. Durch seine Lage im Flussdelta von Ganges, Brahmaputra und Meghna zählt es zu den weltweit klimatisch verletzlichsten Ländern. Große Teile des Landes liegen weniger als fünf Meter über dem Meeresspiegel. Überschwemmungen, Wirbelstürme und steigende Meeresspiegel bedrohen regelmäßig Millionen Menschen und ihre Lebensgrundlagen. Doch wohin sollen die Menschen ausweichen, in diesem kleinen, dicht besiedelten Land?  

Wir unterstützen sie dabei, etwas zu entwickeln, das die Flut nicht fortreißen kann: Wissen, handwerkliche Fertigkeiten – Voraussetzungen, um sich mit der eigenen Hände Arbeit das Lebensnotwendige zu verdienen (zum Bericht).

 

So wirken unsere Projekte

Meine Reise vor wenigen Wochen hat mich an Orte geführt, wo wir vor zwanzig, fünfundzwanzig Jahren mit der Projektförderung begonnen haben. Wo damals Kinder in Steinbrüchen schuften mussten, gehen heute ALLE Kinder zur Schule. Wo Frauen mit zwölf Jahren verheiratet worden waren, studieren ihre Töchter heute. Wo Jugendliche keinerlei Ausbildungsmöglichkeiten hatten, führen sie heute selbstständige Kleinunternehmen. An ganz vielen Orten braucht es unsere Hilfe nicht mehr. An anderen stehen wir noch am Beginn. 

 

Deshalb meine herzliche Bitte:

Machen Sie auch weiter mit, damit wir gemeinsam noch viele weitere Erfolgsgeschichten möglich machen!

 

Mit herzlichem Dank für Ihre treue Verbundenheit

 

Ihre

 

Elvira Greiner

Vorstandsvorsitzende

Ihre Meinung ist uns wichtig!

 

Sie sind es, die unsere Arbeit erst möglich machen. Wie schön wäre es, wenn wir uns noch näher kennenlernen. 

Möchten Sie mit uns teilen, was Sie bewegt und motiviert, was Sie gerne von uns erfahren würden, welche unserer Angebote Sie nutzen und welche Verbesserungen Sie sich wünschen? 

Wir würden uns sehr darüber freuen. Dafür, dass Sie sich die Zeit nehmen, einige Fragen zu beantworten, danken wir Ihnen sehr.

 

Ihre Ansprechpartnerin

Elvira Greiner

Vorstandsvorsitzende

Kontakt


Telefon: 0228 / 926 525 33