Was helfen milde Gaben, wenn Menschen keine Chance erhalten?
Zu Beginn unseres Engagements 1967 ging es schlicht um die tägliche Handvoll Reis für die Kinder im Waisenhaus in Andheri. Heute ist die ANDHERI HILFE e.V. längst eine anerkannte Organisation der Entwicklungszusammenarbeit geworden, unabhängig und engagiert wie am ersten Tag.
Wir sind ein eingetragener, gemeinnütziger Verein (Satzung). Spenden sind steuerabzugsfähig. Die ANDHERI HILFE erhält Zuwendungen (Zuschüsse, Spenden) von privaten Personen, von Stiftungen sowie vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Wir fördern zurzeit rund 70 Projekte (Stand: 2026) lokaler Organisationen in Bangladesch, Indien und Nepal und erreichen damit mehr als 1,6 Millionen Menschen.
Ehrenamtliches Engagement

Das Engagement in unseren Projekten war in den Anfangsjahren nur dank der Unterstützung vieler Ehrenamtlicher möglich: von der Übersetzung von Briefen, der Buchhaltung bis hin zur Unterstützung bei Veranstaltungen.
Der Einsatz vieler Ehrenamtlicher ist für unsere Arbeit eine wichtige Basis. Bis heute unterstützen viele Basar- und Aktionsgruppen unsere Projektarbeit mit dem Verkauf von selbstgestaltetem Kunsthandwerk, Trödelmärkten sowie selbstgebackenem Kuchen.
Auch bei den Abläufen in unserer Geschäftsstelle schätzen wir das ehrenamtliche Engagement sehr. Dadurch entstehen unserem Verein für bestimmte Leistungen keine Ausgaben, sei es durch eine ehrenamtliche Lektorin, Unterstützung beim Einkuvertieren von Dankpost, der Übersetzung bei Veranstaltungen, des Grafikdesigns, der Recherchearbeit an unserer Vereinschronik oder der Standbetreuung und Spenderansprache bei Veranstaltungen.
Mitgliedschaften

Die ANDHERI HILFE ist Mitglied bei VENRO (Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungs-organisationen) und beim Deutschen Fundraising Verband.
ANDHERI HILFE steht für Transparenz und gehört zu den Erstunterzeichnern der Initiative Transparente Ziviligesellschaft.

Zur Chronik der ANDHERI HILFE...
Alles begann 1959 mit einem Stern-Artikel
Alles begann an einem Tag im Jahre 1959, als die Berufsschullehrerin Rosi Gollmann von einer Schülerin einen Artikel des “Stern” bekam. Die dort beschriebene Not indischer Findelkinder in einem Waisenhaus in ANDHERI bei Bombay (heute Mumbai) ließ Rosi Gollmann keine Ruhe. Zusammen mit ihren Schülerinnen und Schülern brachte sie hunderte von Päckchen mit lebenswichtigen Artikeln für die Waisenkinder in Andheri auf den Weg.





