Nabila* und Anwar* leben auf einer Insel, mitten in dem breiten Strom Padma im Bezirk Faridpur, im Herzen von Bangladesch. Hier, auf dem Char, sind sie beide aufgewachsen. Von Kind an haben sie immer wieder Überschwemmungen erlebt, doch nur selten waren sie lebensbedrohlich.
Mit Ihrer Hilfe geben wir Frauen wie Nabila* und Anwar* eine Zukunft.

 

Angst vor der Flut

In den letzten Jahren jedoch häufen sich die extremen Überflutungen und die Angst steigt mit dem Wasser. Wird es ihre Hütte erreichen, davonreißen? Selbst wenn nicht, hängt ihr Leben am seidenen Faden. 

Kein sauberes Trinkwasser

Krankheiten wie Cholera, Durchfall und Typhus breiten sich rasant aus und enden oft tödlich, besonders, weil gerade dann keine medizinische Versorgung erreichbar ist. Fassungslos müssen Anwar und Nabila mit ansehen, wie ihr Feld überflutet, ihre Ernte zerstört wird. Sie und ihre Kinder leiden Hunger, denn Nahrungsmittel sind kaum erreichbar und nahezu unbezahlbar. So werden sie noch viel tiefer in die Armut getrieben. Bei ihren Kindern sind die Zeichen von Unter- und Mangelernährung deutlich sichtbar.
 

 

Frau hält Schale mit Gemüse in der Hand

34 Euro für 2 Küchengärten

Frau hält Schale mit Gemüse in der Hand

Mit Ihrer Spende können wir Küchengärten für 2 arme Familien auf den Chars ermöglichen. 

Regelmäßig frisches Obst und Gemüse ist besonders für die Kinder wichtig!

Alte Frau mit Ziege

Regelmäßig spenden

Alte Frau mit ihrer schwarzen Ziege

Ihre regelmäßigen Spenden schaffen langfristige Perspektiven für Mensch und Natur

Hier können Sie schnell und sicher Ihre dauerhafte Spende anlegen.

Frau vor einer Latrine auf einer Flußinsel in Bangladesch

60 Euro: Für den Bau einer Latrine

Bangladesch: Frau vor einer Latrine auf einer Flußinsel

Wasserbedingte Krankheiten nehmen spürbar ab, wenn Latrinen gebaut werden. 

60 Euro Zuschuss reichen für die Errichtung einer Latrine.

 

Nabila und Anwar* leben mit ihren drei Kindern in einem der 24 Flussdörfer im Distrikt Faridpur. Insgesamt 750 Familien kämpfen hier täglich gegen die Folgen des Klimawandels. Ihre Dörfer sind nur per Boot erreichbar – abgeschnitten von medizinischer Versorgung und jeglicher Sicherheit. Viele wissen nicht, ob sie heute genug zu essen haben. Besonders bitter: In dieser Region sterben deutlich mehr Babys vor ihrem ersten Geburtstag als anderswo im Land.

Was wir gemeinsam verändern können

Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation AKK möchten wir Orte schaffen, die Hoffnung geben: Inseln, auf denen Familien wie Nabila und Anwar trotz der Fluten und Stürme gesund leben können. Wegziehen ist keine Option – ihre Heimat ist alles, was sie haben. Doch in der Monsunzeit ragen ihre Hütten wie kleine Inseln aus der braunen Wasserflut. Und genau dort müssen sie überleben.

 

Damit die Familien auch während der Überschwemmungen genug zu essen haben, unterstützen wir vor allem die Frauen: Sie pflanzen Gemüse rund um ihre Hütten an und halten Hühner und Enten. So haben sie selbst dann Nahrung, wenn das Wasser alles um sie herum verschluckt.

Wissen, das Leben schützt

Ein Stück Seife, ein Moment zum Händewaschen – für uns selbstverständlich, für sie lebensrettend. Durch Aufklärungsprogramme erfahren die Familien, wie sie Infektionen vermeiden und ihre Kinder besser schützen können.

Ein Schritt zu mehr Würde

Der Bau von Latrinen verändert das Leben der Menschen spürbar. Mehr Hygiene bedeutet mehr Sicherheit, Gesundheit – und vor allem mehr Würde. Auch Nabila, Anwar und ihre Kinder können bereits eine solche Latrine nutzen. Für sie ist sie viel mehr als ein kleines Gebäude: Sie ist ein Stück Zukunft.

Kleine Maßnahme – große Wirkung

 

• 156 Euro geben 10 Familien die Möglichkeit Hühner und Enten zu halten.

• 60 Euro Zuschuss reichen für die Errichtung einer Latrine.

• 34 Euro schenken zwei Familien die Starthilfe für einen Gemüsegarten.
 

Helfen Sie jetzt – schenken Sie Zukunft!

Klima schützen - Armut bekämpfen

Klimaschutz in 34 Sekunden

FAQ: Häufige Fragen zum Leben auf den Chars (Flussinseln) in Bangladesch

Chars oder Char-Inseln sind kleine Flussinseln (Schwemmlandinseln) in den großen Flüssen Bangladeschs, die sich mit jeder Flut ändern können. Die Menschen, die dort leben, sind regelmäßig von Überschwemmungen betroffen. Im Distrikt Faridpur profitieren beispielsweise 750 Familien in 24 Flussdörfern auf solchen Inseln von unserem Projekt. 

Während der Monsunzeit sind die Dörfer nur per Boot erreichbar und damit häufig von medizinischer Versorgung und anderen wichtigen Dienstleistungen abgeschnitten.

Der Klimawandel führt zu immer häufigeren und extremeren Überschwemmungen. Felder und Ernten werden zerstört, Häuser können beschädigt oder weggespült werden und Lebensmittel sind während der Fluten schwer erreichbar. 

Dadurch verschärfen sich Hunger und Armut. Gleichzeitig steigt das Risiko für Krankheiten, weil sauberes Trinkwasser und medizinische Versorgung während der Überschwemmungen nur schwer erreichbar sind. 

Gemeinsam mit der Partnerorganisation AKK unterstützt die ANDHERI HILFE Familien dabei, sich besser an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Frauen bauen Gemüse rund um ihre Hütten an und halten Hühner und Enten, damit auch während Überschwemmungen Lebensmittel zur Verfügung stehen. 

Zusätzlich werden Latrinen gebaut und Familien über Hygiene und den Schutz vor Infektionen informiert.
 

Eine Spende kann konkrete Verbesserungen für Familien auf den Flussinseln ermöglichen. 34 Euro geben zwei Familien Starthilfe für einen Gemüsegarten. Mit 60 Euro kann der Bau einer Latrine bezuschusst werden. 156 Euro ermöglichen zehn Familien die Haltung von Hühnern und Enten. Die Maßnahmen verbessern Ernährung, Hygiene und Gesundheit und helfen den Familien, widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels zu werden. 

Dr. Martin Peter Houscht

Projektreferent

Kontakt


Telefon: 0228 / 926 525 35