Wegen Kinderarbeit: Kinder müssen die Schule oftmals früh abbrechen

Ich möchte für dieses Projekt spenden (Kennwort: PACE)
Wir sind unterwegs nahe der Grenze zu Nepal, ganz im Norden des indischen Bundesstaates Uttar Pradesh. Wir wissen, dass hier die Armut schlimmer und die Bildungschancen geringer sind als irgendwo sonst in der Region. In den Dörfern wird schnell deutlich, was dies bedeutet.
Aufgrund der extremen Benachteiligung der Projektregion müssen viele Kinder die Schule früh abbrechen, denn ihre Arbeit ist überlebenswichtig für die Familien.
Vor allem Mädchen sind gefährdet, müssen oft viel zu schwere Arbeit in der Landwirtschaft leisten. Ihre größte Sorge ist, dass sie schon als Kind verheiratet werden. Dann ist ihr weiteres Schicksal besiegelt: als Kind schon Mutter, ihr weiteres Leben bestimmt von Armut und Perspektivlosigkeit.
Viele Familien kämpfen täglich ums Überleben

Einzige Einnahmequelle ist die Landwirtschaft, doch die Produktivität ist gering. Mindestens sechs Monate im Jahr gibt es kaum Arbeit, die Menschen hungern. Mädchen und Frauen, vor allem Schwangere und Stillende, leiden am meisten unter Mangel- und Fehlernährung. Die Gesundheitsversorgung ist katastrophal, kaum existent. Manche der 15 ausgewählten Dörfer im Shravasti Distrikt haben nicht einmal eine Stromversorgung.
Während der Monsunzeit sind die Menschen in den Projektdörfern oft vollkommen von der Außenwelt abgeschnitten. Fast jedes zweite Kind geht nicht zur Schule. Was soll nur aus ihnen werden?
Kinderarbeit und Kinderheirat müssen ein Ende finden!
Die Mitarbeitenden unserer Partnerorganisation PACE haben sich mit diesem Projekt zum Ziel gesetzt, den ärmsten 5.655 Familien in diesen 15 besonders benachteiligten Dörfern eine Perspektive zu geben. Der Fokus liegt auf den Kindern und den jungen Mädchen, denn ihre Zukunft steht auf dem Spiel.

100 Euro für bessere Ernte-Ergebnisse

100 Euro reichen für die Schulung von 10 Frauen für verbesserte Landwirtschaft.
Spenden Sie den Frauen eine Schulung für bessere Ergebnisse in der Landwirtschaft?

Regelmäßig spenden

Regelmäßige Spenden schaffen langfristige Perspektiven durch "Hilfe zur Selbsthilfe"
Hier können Sie schnell und sicher Ihre dauerhafte Spende anlegen.

Mit 60 Euro Mädchen stärken

60 Euro machen 15 Mädchengruppen in den Dörfern ihr monatliches Treffen möglich.
Hier können Sie schnell und sicher einmalig oder dauerhaft spenden.
Mit diesem Projekt sollen ehrgeizige Ziele erreicht werden
Kinderschutz und Bildung statt Kinderarbeit
In jedem Dorf ist ein Kinderschutzkomitee eingerichtet worden, um Kinder vor Missbrauch, Kinderarbeit und Menschenhandel zu schützen. Etwa 3.000 Kinder sollen in staatlichen Schulen eingeschrieben und durch Regierungsprogramme wie Stipendien unterstützt werden. Die Bildungskomitees der Schulen werden gestärkt um sicherzustellen, dass die Bildungsqualität verbessert wird und Kinder in einer sicheren Umgebung lernen können.
Schutz junger Mädchen vor Kinderheirat und Missbrauch
Monatliche Treffen der jungen Mädchen sind etwas ganz Neues: Vertrauensvoll über Fragen zu sprechen, die sie bewegen – von der Menstruation bis zur Sorge vor der Frühverheiratung – das ist eine großartige Chance für sie. Hier erfahren sie zum ersten Mal, dass sie Rechte haben, dass es verboten ist, sie schon als Kind zu verheiraten.
Hieraus erwachsen Mut und die Hoffnung, vielleicht sogar die weiterführende Schule besuchen zu können.
Stärkung der Frauen

Ich möchte für dieses Projekt spenden (Kennwort: PACE)
Rückhalt für diese Entwicklung geben zunächst vor allem die Mütter. 360 Frauen haben sich in 30 Frauengruppen zusammengeschlossen. Hier beraten sie über soziale Fragen, werden aber zugleich beim Aufbau neuer Einkommensmöglichkeiten gefördert, auch durch den Zugang zu Regierungsprogrammen. Diese Frauen sind die wichtigsten Vorkämpferinnen für bessere Zukunftschancen ihrer Töchter!
Wir bitten von Herzen um Ihre Mithilfe!
Unsere Partnerorganisation PACE bringt sich mit Herzblut und Kompetenz ein, um diese Ziele zu erreichen. Viele staatliche Quellen werden angezapft. Deshalb benötigen sie von uns nur eine Starthilfe:
100 Euro für die Schulung von 10 Frauen, damit sie mit ihrer Arbeit auf den kleinen Feldern genügend für den Unterhalt der Familie erwirtschaften können.
Mit Ihrer Spende tragen Sie dazu bei, tausenden Kindern und jungen Mädchen eine Zukunftsperspektive zu eröffnen!
FAQ zum Projekt „Schule statt Kinderarbeit in Indien"
Das Ziel des Projekts im indischen Distrikt Shravasti ist es, Kinderarbeit sowie Kinderheirat nachhaltig zu beenden und den ärmsten 5.655 Familien eine Zukunftsperspektive zu geben.
Dafür werden Kinderschutzkomitees gegründet, rund 3.000 Kinder in staatliche Schulen integriert und junge Mädchen über ihre Rechte aufgeklärt.
Das Projekt wird in 15 besonders benachteiligten Dörfern im Shravasti Distrikt umgesetzt, die im Norden des indischen Bundesstaates Uttar Pradesh nahe der Grenze zu Nepal liegen.
Die Region ist geprägt von extremer Armut, gesundheitlicher Unterversorgung und regelmäßiger Isolation während des Monsuns.
Die Förderung geschieht durch den Aufbau von 15 Mädchengruppen sowie 30 organisierten Frauengruppen für insgesamt 360 Frauen. Während die Mädchen lernen, sich vor Kinderheirat zu schützen, erhalten die Mütter Schulungen für effektivere Landwirtschaft, um eigene Einkommensquellen zu sichern. Viele von ihnen wurden selbst als Minderjährige verheiratet und sind auf die Mitgiftzahlungen bei einer Eheschließung angewiesen.
Auch wenn die Mitgiftzahlung in Indien seit 1961 durch den Dowry Prohibition Act untersagt ist, passiert es in ländlichen Gebieten, dass Eltern aufgrund von extremer Armut darauf hoffen. Je eher ein Mädchen verheiratet wird, desto eher erhalten sie Mitgift von der Familie des Bräutigams.
Das Thema Menstruation ist ein zentraler Bestandteil bei der Aufklärung und dem Schutz junger Mädchen in den Projektdörfern. In den neu geschaffenen Mädchengruppen erhalten sie einen geschützten Raum, um vertrauensvoll über Tabuthemen wie die Menstruation (Periode) oder die Angst vor einer Frühverheiratung zu sprechen, wodurch sie gestärkt werden und Mut für ihre Zukunft fassen.
Auch aus hygienischen Gründen und weil es große Vorbehalte aufgrund von Unwissenheit gegenüber menstruierenden Mädchen und Frauen gibt, klärt unsere Partnerorganisation die Frauen- und Mädchengruppen darüber auf.
Sie können direkt online oder per Überweisung unter dem Kennwort „Bildung“ spenden.
Ein Betrag von 60 Euro finanziert beispielsweise die monatlichen Treffen von 15 Mädchengruppen, während 100 Euro die landwirtschaftliche Schulung von 10 Frauen ermöglichen.





