Manche Traditionen sollte man unbedingt weiterführen. Zum Beispiel eine Tombola, die nicht nur beim Schulfest für Freude sorgt, sondern gleichzeitig Menschen in Indien unterstützt.
Die Klasse 8a des St. Ursula Gymansiums in Brühl, einer uns seit vielen Jahren verbundenen Schule, hat auch in diesem Jahr wieder für ihr Schulprojekt mit der ANDHERI HILFE gesammelt. Und das ist inzwischen fast schon eine kleine Tradition: Bereits vor zwei Jahren hatten die Schülerinnen und Schüler eine Tombola auf die Beine gestellt. Nun hieß es wieder: Preise zusammentragen, Lose vorbereiten und beim Schulfest fleißig verkaufen.
Mit großem Erfolg: Über 1.736 Euro kamen in diesem Jahr zusammen!
Doch hinter dieser Summe steckt vor allem eines: viel persönliches Engagement. Die Kinder haben die Preise selbst organisiert und gesammelt und anschließend beim Schulfest dafür gesorgt, dass möglichst viele Lose verkauft wurden. Sie haben damit nicht einfach nur Geld gesammelt – sie haben ihre Zeit und ihre Energie eingesetzt, um andere zu unterstützen.
Dafür sagen wir von Herzen Danke!
Was aus Hilfe entstehen kann
Die Spende fließt in das Schulprojekt „Hoffnung für jedes Kind – Gegen Diskriminierung und Kinderarbeit“. Dabei geht es um weit mehr als den Schulbesuch: Familien werden dabei unterstützt, ihre Rechte wahrzunehmen, staatliche Leistungen zu erhalten und sich wirtschaftlich ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen.
Was das konkret bedeuten kann, zeigt die Geschichte von Sunita.
Stolz streicht sie über den Lenker ihres Fahrrads. Mit ihm holt sie die Waren der Frauen aus ihrer Dorfgemeinschaft ab und bringt sie in die nächstgrößere Stadt. Zucchinis, Kartoffeln und Mangos gehören dazu, aber auch selbst genähte Kleidung und handgefertigte Armreifen.
Früher mussten die Frauen hohe Preise für den Transport ihrer Waren bezahlen. Heute kann Sunita sie mit ihrem Fahrrad zum Markt bringen. Dadurch erzielen die Frauen ein besseres Einkommen – und auch Sunita selbst kann ihre Familie versorgen.
Besonders wichtig ist ihr, dass ihre Kinder zur Schule gehen können. Sie müssen nicht mehr durch Müllsammeln oder schwere Arbeit in einer Ziegelei zum Familieneinkommen beitragen.
„Diese Möglichkeit hatte ich nie“, erzählt Sunita über ihre eigene Kindheit.
Heute ist das für ihre Kinder anders.
Genau solche Veränderungen machen deutlich, was hinter einer Spende steckt: die Chance auf Bildung, ein eigenes Einkommen und ein Leben mit mehr Selbstbestimmung.
Danke, Klasse 8a!























