ANDHERI HILFE

Trauer um ANDHERI HILFE-Förderin GERTRUD KEMPF

Am 9. März ist Gertrud Kempf im Alter von 87 Jahren verstorben. Sie war für die ANDHERI HILFE viele Jahrzehnte eine treue und besonders engagierte Wegbegleiterin. Die Blinden und die Frauen in Bangladesch lagen ihr besonders am Herzen. Sie wurde nicht müde, zu deren Förderung immer wieder neue Ideen zu erfinden und andere zur Mithilfe anzustecken.

1992 machte sie sich wagemutig auf den Weg nach Bangladesch, um in der dortigen Caritas-Werkstatt einfachen Dorffrauen die Herstellung von Jute-Schuhen nach Schwarzwälder Strohschuh-Methode zu lehren. Und das ohne entsprechende Sprachkenntnisse. Seitdem sind viele tausend Paar Juteschuhe von Gertrud Kempf und ihrem Team in Deutschland verkauft worden. Diese Heimarbeit bedeutet für die bengalischen Frauen eine wichtige Einnahmequelle, die sie gezielt für die Schulbildung ihrer Kinder einsetzen.
Und wie könnte es bei dem Engagement dieser außergewöhnlichen Frau anders sein:
Als ihre Kräfte nachließen, sorgte Gertrud Kempf für ein aktives Team, das über ihren Heimgang hinaus die Juteschuh-Aktion fortsetzt.

Als "Strohschuhfrau" ist Gertrud Kempf weit über ihre Schwarzwälder Heimat bekannt.
Und man weiß auch um ihre vielfältigen ideenreichen Aktionen zugunsten blinder Menschen in Bangladesch.  

Der Einsatz und die Vorbildrolle von Gertrud Kempf bleibt für immer unvergessen.
Die Dankbarkeit der Armen und unserer ANDHERI HILFE sind ihr gewiss.


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