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Andheri-Hilfe Bonn
16. April 2014

Zum „Tag der Landlosen“ am 17. April 2014: Für die Rechte der Ureinwohner!

In unseren Projekten, besonders bei der Förderung der Adivasi, der Ureinwohner, spielt das Thema Landrechte eine große Rolle. Traditionell leben sie vorwiegend in den Bergwäldern - von Waldprodukten und den Erträgen ihrer kleinen Felder. Ihr Lebensraum (und damit die Lebensgrundlage) wird zunehmend bedroht durch massive Abholzungen, den zunehmenden Abbau von Rohstoffen und  die Errichtung von Großstaudämmen.

Das Thema ist kein Randphänomen: Rund 70 Prozent der indischen Bevölkerung lebt auf dem Land. Der Besitz der großen Agrarflächen liegt in den Händen weniger Einzelner. Viele Bauern haben nur kleine Ackerflächen zur Verfügung, die kaum für die Versorgung der eigenen Familie reichen, andere sind ganz landlos und müssen sich als Tagelöhner verdingen. In unseren Projekten stärken die lokalen Partner der Andheri-Hilfe auf vielfältige Weise diejenigen, die um Ihr Land und damit Ihre Rechte betrogen sind, darin, sie einzufordern und (zurück) zu erlangen.

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie auch beim Vortrag „Indische Landbevölkerung – Wem gehört das Land?“ am 4. Juni 2014 im Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln.  Im Rahmen der Indien-Woche Köln berichtet dort ab 19 Uhr dort unsere Projektreferentin Janine Langer gemeinsam mit Julius Reubke von "Freunde von Ekta Parishad e.V." von unseren Erfahrungen im Kampf der Landbevölkerung um ihren Lebensunterhalt.

Hier  finden Sie weitere Informationen zur Veranstaltung: http://tinyurl.com/kqs3267